Heute vor 208 Jahren, am 5. Mai 1818, wurde Karl Marx geboren, der Begründer des wissenschaftlichen Kommunismus und einer der größten Denker der Menschheit. Marx und sein Kampfgefährte Friedrich Engels entwickelten ab den 1840er Jahren in schöpferischer Auseinandersetzung mit den fortschrittlichsten Ideen ihrer Zeit – der englischen politischen Ökonomie, der deutschen Philosophie und dem französischen utopischen Sozialismus und Arbeiterkommunismus – die marxistische Weltanschauung, die bis heute die Grundlage der modernen kommunistischen Bewegung und damit auch unserer Organisation darstellt. Die zentralen Gedanken des Marxismus fasste Engels im Vorwort zur deutschen Ausgabe des „Kommunistischen Manifests“ von 1883 einmal so zusammen:

Marx hat entdeckt, „daß die ökonomische Produktion und die aus ihr mit Notwendigkeit folgende gesellschaftliche Gliederung einer jeden Geschichtsepoche die Grundlage bildet für die politische und intellektuelle Geschichte dieser Epoche; daß demgemäß (seit Auflösung des uralten Gemeinbesitzes an Grund und Boden) die ganze Geschichte eine Geschichte von Klassenkämpfen gewesen ist, Kämpfen zwischen ausgebeuteten und ausbeutenden, beherrschten und herrschenden Klassen auf verschiedenen Stufen der gesellschaftlichen Entwicklung; daß dieser Kampf aber jetzt eine Stufe erreicht hat, wo die ausgebeutete und unterdrückte Klasse (das Proletariat) sich nicht mehr von der sie ausbeutenden und unterdrückenden Klasse (der Bourgeoisie) befreien kann, ohne zugleich die ganze Gesellschaft für immer von Ausbeutung, Unterdrückung und Klassenkämpfen zu befreien“ (MEW, Bd. 21, S. 3).

Ausgehend von dieser Analyse ist die klassenlose, kommunistische Gesellschaft – eine weltweite Ordnung ohne Ungleichheit, Ausbeutung, Umweltzerstörung und Krieg – nicht mehr nur ein schöner Traum, sondern reale Möglichkeit: Wirtschaftliche Produktivität, Technik und Wissenschaft sind heute so weit entwickelt, dass zum ersten Mal die materiellen Voraussetzungen für das Ende jeder Klassengesellschaft bestehen. Wenn die moderne unterdrückte Klasse, die Arbeiterschaft, mit einem revolutionären Programm der Entmachtung und Enteignung der Bourgeoisie ausgestattet und in einer kommunistischen Vorhutpartei organisiert ist, kann sie die aktuell existierende Klassengesellschaft, den Kapitalismus, stürzen und die Menschheit in eine kommunistische Zukunft führen. Diese Erkenntnisse des Marxismus machten aus einer reinen Utopie, wie sie frühkommunistische Bewegungen immer wieder in der Geschichte propagiert hatten, eine wissenschaftliche Lehre.

Für uns bleibt diese Lehre auch über 200 Jahre nach der Geburt von Marx und Engels eine unverzichtbare Anleitung zum Handeln. Sie gibt uns die Werkzeuge an die Hand, um die Verhältnisse, in denen wir leben, verstehen und grundlegend verändern zu können. Wer heute gegen die vielen Krisen kämpfen will, in denen unsere Welt steckt (Kriegsgefahr, Klimakollaps, Massenarmut und vieles mehr), muss Marxistin bzw. Marxist werden! Meldet euch bei Offensiv, werdet aktiv und streitet mit uns für eine andere, kommunistische Welt!

Allen an Marx und am Marxismus Interessierten empfehlen wir als ersten Einstieg unsere beiden thematisch passenden Buchveröffentlichungen: Das von Marx und Engels verfasste „Kommunistische Manifest“ (1848), ein absoluter Klassiker, und Engels' „Die Entwicklung des Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft“ (1880), eine kurze und gut verständliche Einführung in die Grundlagen des Marxismus. Detaillierte Informationen zu unseren Ausgaben dieser Schriften und Möglichkeiten für Bestellungen sind hier abrufbar.

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